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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Castor-Transport: Kritik von Krahenmann KIELISREAL



Kraehenmann
10. November 2010, 08:03
Langsamm merken Sie mal was! Ich sehe was was ihr nicht sieht. http://de.news.yahoo.com/blogs/allgemein/guter-und-schlechter-castor-kritik-am-atomprotest-der-grnen-p139033.html (http://de.news.yahoo.com/blogs/allgemein/guter-und-schlechter-castor-kritik-am-atomprotest-der-grnen-p139033.html)
Und wieder mal mehr bezahlen, für Nicotiana eine Planzengattung, aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceue)

dynamic-music
10. November 2010, 16:49
Ich toleriere und akzeptiere den Widerstand der Castor-Gegner Aufgrund folgender Tatsachen

- Die Betreiber haben erst vor kurzen Großzügigerweise eine nicht genau definierte Verlängerung für Ihre AKW`s bekommen obwohl wir vor 10 Jahren einen besiegelten Ausstieg aus der Atomkraft per Beschluss der vorherigen Regierung bekommen haben.

- Für diese Verlängerung noch nicht mal angemessen zur Kasse gebeten werden - Oder glaubt auch nur einer das Märchen der Brennelementesteuer und dass die Konzerne auch nur einen Cent bezahlen?
Die seit Jahren geplanten Rückstellungen der Konzerne für ein Atommüllendlager fließen in die Strompreiskalkulation mit ein und werden damit von uns Stromkunden bezahlt.
Was passiert, wenn die die Betrieber pleite gehen und die Rückstellungen für die Endlagerung futsch sind?
Wie funktioniert dann der § 9 des Atomgesetzes?
Die Rückstellungen dürfen nicht in den Händen der Atomkonzerne bleiben. Sie sind von den Stromkunden bezahlt und dürfen nur für die Beseitigung des Atommülles eingesetzt werden.*
Wenn die rund 35 Milliarden Rückstellung vom Staat verzinzt würden, währe der Einsatz der Polizei wohl miz einem müden lächeln bezahlt wurden. Zudem könnten wir damit in unser maroden Republik was bewegen wofür sonst das Geld fehlt.

-Die Betreiber fühlen sich bis zum heutigen Tag nicht für die Entsorgung zuständig. Es werden also seit über 40 Jahren Anlagen betrieben ohne das sich sich die AKWBetreiber konkrete Gedanken über die Entsorgung gemacht haben.
Gorleben (http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,8063074,00.html)
Das Problem, dass sich unsere AKW-Betreiber nicht für die Entsorgung zuständig fühlen, gibt es aber auch in anderen Ländern (http://www.heise.de/tp/blogs/2/147745) bzw Global.
Weil aber wie z.B. in Frankreich oder Italien ein Generalstreik rechtswidrig ist gehen hier nur weniger auf die Strassen/Barrikaden.

Abschliessend möchte ich betonen, dass ich kein Gegner der Atonkraft bin, auch wenn ich hier nur negative Beispiele über die bisherige Entsorgungspraktiken bringe.
Aber ein Unternehmen sollte meiner Meinung nach auch für die Entsorgung gerade stehen.
Bei einer sicheren und transparenten Entsorgung und Betrieb der Anlagen kann das ruhig so bleiben - Aber alleine dort hin scheint noch ein ziemlich weiter weg zu sein.

Wer nicht möchte, das dieser etrem gefährliche Müll wie in Italien von der Mafia diskret im Mittelmeer, oder AKWnationen üblich bis mitte der 80er üblich einfach in dien Ozeanen entsorgt wird sollte so der Politik eine nachvollziehbare Lösung fordern.
Asse und Morsleben sind ja auch trotz Gutachten von damals am Absaufen oder es besteht Einsturzgefahr. Bei Gorleben sowie Konrad bestehen ähnliche Gefahren.

- Über das "Zwischenendlager Gorleben" wahr schon bei seiner Ernennung Bekannt, das es nicht im geringsten geeignet ist.


*
Rückstellungen sind immer ein Steuergeschenk. Das Unternehmen zahlt dann weniger oder gar nichts.

sv.enne
11. November 2010, 09:17
Stimme Dir zu.

Bis auf den Punkt mit dem "sicheren Endlager", den ich glaube das es ein ENDlager nie nie nie geben wird. Beachtet man mal die Halbwertszeiten radioaktiver Stoffe (http://de.wikipedia.org/wiki/Halbwertszeit#Radioaktive_Halbwertszeit) (siehe die Tabelle auf der rechten Seite).

Sehe mich somit auch als AKW-Gegner. Das MUSS einfach anders gehen.

Witzig fand ich ja vorgestern die Meldung das die Lobby-Seite kernenergie gehackt wurde.

Hier ein Screenshot (http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash2/hs577.ash2/149989_460858087487_22541752487_5411618_319836_n.jpg) der Aktion

dynamic-music
11. November 2010, 21:27
In sachen " sicheres Endlager" gebe ich Dir recht.
Dies bzgl sind ja viele Staaten noch am basteln und probieren was als Endlager die beste Lösung währe.
Gerade deswegen sollte die Wahl transparent erfolgen. §§ 52 Abs. 2a, 57 c BBergG sieht deswegen ja auch ein Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung und Umweltverträglichkeitsprüfung (http://www.lto.de/de/html/nachrichten/1901/Keine-erkundung-ohne-die-oeffentlichkeit/) vor.

Am beschämendsten finde ich, das untern anderen die Bayerische Politik noch nicht mal bereit ist dort nach möglichen Zwischen/Endlagerlösungen zu suchen suedlaender-zwischenlager-castor (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-11/suedlaender-zwischenlager-castor) obwohl die Gefolgschaft von Laptop-Ede am meisten Müll (http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/bayern-atommuell-strahlung-kernkraftwerke-isar-1-tz-910512.html) produziert wird.

Aber auch das schönrechnen der Solaranlagebetreiber Klick (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,728694,00.html) ist nicht toll.
Mann bekommt den Eindruck, das jede Lobby sich in den Medien schlecht rechnet als gemeinsam nach einer Lösung unserer aller probleme zu suchen.

DaTwilightZ
12. November 2010, 18:25
ich will auch ein wenig kritiken..

was ich schlimm finde ist,dass das dorf gorleben immerwieder castorgeld bekommt,und was auch sehr scharf ist,sie geben das geld unter anderem für ein sinnloses schwimmbad aus anstatt mit dem geld zu forschen,wie man die strahlung eventuell noch anders als in einem salzstock vermindern kann und den prozess eventuell beschleunigen könnte das die brennstäbe nicht mehr so lange rumstrahlen,aber nö....wohin bloß mit den ganzen müll?!und genau wie oben schon erwähnt wurde.die lagerungen von den alten brennstäben in gorleben ist noch lange nicht gesichert,da die salzstöcke nur ein paar jahrhunderte halten.wenn man sich mal überlegt,dass das nur frankreich und deutschlands müll ist,dann möchte man sowieso nicht wissen,was weltweit für müll herrscht und vor allem wie die es lagern.grauenvoll der gedanke einfach nur.
es gab kein besseren ort als gorleben,dachte sich dir ddr damals,weil es dort am unauffälligsten war.
sie dachten sich nämlich tatsächlich,dass an der grenze kaum was passieren wird,aber da hatten sie sich verkalkuliert.
Der erste Transport fand im Oktober 1984 statt!